Die Scroll Mala hat ein großes Update bekommen. Der Kern bleibt unverändert: ein Scrollen = eine Wiederholung, offline nutzbar, ohne Konto, ohne Tracking. Neu ist der Blick über den Rand der Mala hinaus.
Zählketten gibt es überall
108 Perlen in buddhistischer und hinduistischer Praxis. 99 oder 33 beim islamischen Dhikr. 50 Perlen im Rosenkranz. 100 Knoten am orthodoxen Gebetsseil. Die Traditionen unterscheiden sich, die Geste ist dieselbe: eine Wiederholung, ein Weiterrücken der Finger. Genau diese Geste bildet die App ab — und deshalb kann sie jetzt alle Ketten:
- Mala — 108 Perlen, auch als halbe (54) oder Viertel-Mala (27)
- Tasbih — 99 oder 33
- Rosenkranz — 50 Perlen in fünf Dekaden
- Gebetsschnur — 100 Knoten
- oder eine eigene Zahl zwischen 4 und 1080
Die Markierungen wandern mit: Beim Tasbih vibriert das Gerät sanft an den traditionellen Dritteln, beim Rosenkranz an jeder Dekade, bei der Mala an den Vierteln — und im Perlenkreis sind diese Stellen als etwas größere Perlen sichtbar, wie die Zählperlen an einer echten Kette. Wer ohne Hinsehen praktizieren will, kann das: Perle, Etappe und Rundenende fühlen sich jeweils anders an.
Gemeinsam zählen, ohne sich zu zeigen
Neu ist auch ein kleiner Gemeinschaftszähler. Jede vollendete Runde schickt genau eine Zahl an den Server — keine Accounts, keine Cookies, keine IP-Speicherung, nichts. Im Info-Bereich der App steht seitdem, wie viele Runden à 108 Wiederholungen alle Nutzerinnen und Nutzer zusammen vollendet haben, was heute dazukam, und eine kleine Wochenkurve. Man praktiziert allein und ist trotzdem nicht allein.
Für stilles Sitzen
Wer ganz ohne Zählen sitzt, kann eine Intervallglocke einschalten (alle 2, 5, 10 oder 15 Minuten), das Display bleibt während der Sitzung an, und nach dem Speichern einer Sitzung verabschiedet sich die App mit einem ruhigen Abschlussmoment statt eines Dialogfensters.
Alles Weitere bleibt, wie es war: kostenlos, offline-fähig, in 35 Sprachen, und sämtliche Übungsdaten bleiben auf dem eigenen Gerät.

